Hosting, Domain und Software im Affiliate-Marketing

Haben Sie vielversprechende Partnerprogramme für Ihren Einstieg in das Affiliate-Marketing gefunden? Ja? Dann ist es endlich an der Zeit für das Aufsetzen einer entsprechenden Webseite.

In diesem vierten Teil der Artikelreihe “Nicht nur für Goldsucher: Produktvermarktung auf provisionsorientierter Kooperationsbasis (Affiliate-Marketing)” geht es deshalb um die wichtigsten Fragen und Antworten zu Hosting, Domain und Software für Ihr Projekt.

Worauf Sie alles achten müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Technische Grundlagen des Affiliate-Marketings

Unter den Grundlagen erfolgreicher Produktvermarktung im Rahmen des Affiliate-Marketings dürfen technische Themen natürlich nicht unterschlagen werden.

Dafür spielen Hosting, Domainname und Software für den Erfolg Ihrer neuen Webseite eine viel zu große Rolle, insbesondere in punkto Suchmaschinenoptimierung und Besuchergewinnung.

Warum? Weil diese drei Faktoren einerseits zusammen mit vielen weiteren zur Berechnung der Suchmaschinenergebnisse herangezogen werden und andererseits deren Auswirkungen direkten Einfluss auf das Verhalten Ihrer “Kunden” haben.

Alle diese Zusammenhänge und Details werden wir gleich klären. Zunächst fragt sich vielleicht der eine oder andere aber was mit diesem “Fachchinesisch” gemeint ist, was sich hinter den Begriffen Hosting und Domain verbirgt. Nun, das ist schnell erklärt:

Hosting
Mit Hosting wird die “Unterbringung von Internetprojekten” (Wikipedia) beschrieben. Spezielle Dienstleister, die Provider oder auch Hoster, speichern für Sie die Daten Ihrer Webseite, ermöglichen die Darstellung dieser für Ihre Besucher und sorgen dafür, dass diese rund um die Uhr abrufbar ist.

Domain
Die Domain ist jene zweiteilige Adresse unter der Ihre neue Affiliate-Marketing-Webseite erreichbar ist. Diese Bezeichnung kann, muss aber nicht identisch mit dem Namen Ihres Projektes sein. So lautet die Domain von Selbständig 2.0 beispielsweise geld-im-internet-verdienen-blog.de.

Vorsicht bei der Wahl des Hosters

So weit, so gut. Oder auch nicht. Denn leider werden die besten Domainnamen teilweise schon seit vielen Jahren genutzt oder sind gegen Aufpreis einzukaufen. Bei den Hostern wiederum gibt es massive Qualitätsunterschiede.

Suboptimale Technologien verursachen mitunter zu lange Lade- oder Ausfallzeiten und kosten Sie viele Besucher, die schnell zu konkurrierenden Projekten wechseln.

Wenn Sie an den falschen Anbieter geraten, werden Sie niemals das volle Potenzial Ihrer Webseite ausschöpfen, niemals das Maximum aus Ihren Affiliate-Marketing-Aktivitäten herausholen können.

Damit Ihnen das nicht passiert, gibt es diesen Blogbeitrag und diese Artikelreihe. :-)

Worauf ist also beim Hosting zu achten? Da es sich bei Affiliate-Projekten um vergleichsweise kleine Webprojekte handelt, müssen Sie sich glücklicherweise nicht allzu viele Gedanken machen.

Worauf Sie beim Hosting achten sollten

Mein Kollege Peer Wandiger hat zu diesem Thema einen sehr umfassenden und informativen Beitrag veröffentlicht, den Sie sich bei weitergehendem Interesse unbedingt durchlesen sollten.

Für diejenigen, die sich nicht allzu lange mit dieser Problematik aufhalten wollen, genügt es hingegen zu wissen, dass die Leistungen sogenannter “Shared Hosting”-Pakete für den Betrieb einer Affiliate-Webseite vollkommen ausreichen.

Bei der Branchengröße Strato finden Sie solche Pakete zum Beispiel in den “Basic Hosting”- und “Power Hosting”-Tarifen.

Ein wenig Geld müssen Sie für das Hosting schon in die Hand nehmen. Aber die geringen Gebühren sind wirklich zu verschmerzen.

Zwar gibt es auch kostenlose Hoster wie Googles Blogger.com oder WordPress.com, dort erhalten Sie jedoch nur eine Subdomain, eine Adresse wie www. ihre-affiliate-marketing-webseite.blogspot.com.

Was gegen kostenloses Hosting spricht

Diese kostenlosen Angebote sind auf der einen Seite technisch sehr limitiert. Auf der anderen Seite wirken solche Webseiten vor allem im B2B-Bereich wenig professionell und werden daher nur wenige Unternehmer zum Klick auf Ihre Affiliate-Links bewegen.

Abstand halten sollten Sie auch von ausländischen Hosting-Angeboten.

Nicht weil diese unbedingt von schlechter Qualität sind, sondern weil Sie weniger Kontrolle über Ihre Webseite und damit über Ihre Daten haben, die Ladezeiten Ihrer Seite sich durch die große Entfernung zum Speicherort unnötig verzögert und gleichermaßen negativ auf die Bewertung durch Google und Co. wirkt und nicht zuletzt weil es zu undurchsichtlichen, rechtlichen Problemen kommen kann.

Für welchen Hoster Sie sich letztlich entscheiden sollten? Das vermag ich Ihnen nicht zu sagen, da ich bisher nur wenige Anbieter getestet habe.

Für kleinere Projekte genügt meiner Ansicht nach Strato vollkommen aus. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte ist bei All-Inkl.com und DomainFactory sehr gut aufgehoben.

Über die besten Hoster haben die Kollegen von SEO-united.de 2010 eine Umfrage abgehalten. Was die Profis denken, können Sie hier nachlesen.